Concerto di Sergej Krylov

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Beneficenza con "Operazione Mato Grosso"

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21 maggio 2024

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Concerto di beneficenza Mato Grosso
Concerto di beneficenza Mato Grosso

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Domenica 2 giugno alle 18.30, nella Basilica di Santa Maria delle Grazie in via delle Grazie 13, è in programma un concerto organizzato da "Arte & Cultura Operazione Mato Grosso" per raccogliere fondi da devolvere in beneficenza. Il ricavato è destinato ad una delle missioni in Perù portate avanti da Operazione Mato Grosso, che è presente in America Latina dal 1967 e opera nelle comunità per dare supporto e assistenza a poveri e malati, per portare avanti scuole dall’infanzia all’adolescenza e per creare condizioni di vita comunitaria di auto-aiuto, anche grazie ai tanti volontari che in Italia lavorano gratuitamente.

Nello specifico i fondi verranno utilizzati per completare la costruzione dell'edificio che ospiterà il "Taller" femminile del distretto peruviano di Piscobamba, ossia una struttura con aule, laboratori e stanze in cui verrà data la possibilità a 32 ragazze tra i 12 e i 17 anni di avere accesso a una formazione al fine di migliorare le loro condizioni di vita attuali e future.

Il concerto vedrà protagonista Sergej Krylov, violinista russo di fama mondiale che torna a esibirsi a Brescia dopo un decennio. Dal 2008 è direttore della Lithuania Chamber Orchestra che lo accompagnerà, in questo evento, nella formazione di 14 elementi più clavicembalo.

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22/05/2024, 10:16

Piazza della Loggia

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Auch wenn er nicht der älteste Platz der Stadt ist, so ist es doch der harmonischste Monumentalkomplex. Gebaut wurde er auf Geheiß des Bürgermeisters Marco Foscari (1433), damit auch die Stadt Brescia den Glanz und die Pracht der Republik Venedig und ihrer Besitztümer widerspiegeln konnte.

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Der Platz, auf dem sich einst die Bürger bei Ereignissen, die die Gemeinschaft betrafen, zusammenfanden, erinnert heute durch architektonische Zeugnisse an das stolze Gefühl, das die Bürger Brescias ihrer Stadt entgegenbrachten; hierbei stechen vor allem zwei für die Geschichte von Brescia bedeutenden Denkmäler hervor: Auf der Nordseite steht ein „Bella Italia“ genanntes Denkmal von Giovanni Battista Lombardi (1864), das an die Märtyrer der 10-tägigen Belagerung „Dieci Giornate“ erinnert und das einst die hohe Säule mit dem Löwen von San Marco ersetzte, nachdem diese von den Jakobinern im Jahre 1797 niedergerissen worden war. 

Und auf der Ostseite befindet sich der Säulenstumpf, der von Carlo Scarpa entworfen wurde und an die Opfer des terroristischen Attentats vom 28. Mai 1974 erinnert. Auf der Westseite der rechteckigen Piazza della Loggia steht der imposante Palazzo della Loggia, heute das Rathaus von Brescia (für Besichtigungen in der Zeit von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 19 Uhr wenden Sie sich bitte an die Amtsgehilfen). Auf der Südseite des Platzes befindet sich der Gebäudekomplex, der „Monti di Pietà“ (Berge der Barmherzigkeit) genannt wird. An der Ostseite befinden sich die Torre dell’Orologio (Uhrenturm) und die bei den Brescianern sehr beliebten Portici (Laubengänge). 

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10/12/2024, 13:49

Paolo VI Platz (früher Domplatz)

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Der Platz wurde noch zur Zeit der Brixia Romana errichtet und gehört zu den ältesten der Stadt (seine heutige Form stammt ungefähr aus der Mitte des 16. Jh.s). Er ist sozusagen das Herz der Altstadt und Mittelpunkt des religiösen Lebens (bis zum 15. Jh. auch Mittelpunkt des politischen Treibens). Auf ihm fanden große – und nicht nur religiöse – Ereignisse statt: Prozessionen und Zeremonien, aber auch Ballspiele und Feste, die von den pompösen barocken Feuerwerksgeräten belebt wurden.

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An seiner Ostseite reihen sich der bemerkenswerte Gemeindepalast Palazzo Broletto (heutiger Sitz des Provinzrates, der Präfektur und des Einwohnermeldeamtes – Besichtigungen sind während der Öffnungszeiten möglich), die „Rotonda“ bzw. der Alte Dom und in der Mitte der Neue Dom aneinander. 

An der Nordseite steht ein Brunnen mit einer Nachbildung der neuklassizistischen Statue Minerva, genannt „Brescia armata“ (Bewaffnetes Brescia); das Original stammt von Antonio Callegari (1722) und wird in den Stadtmuseen aufbewahrt. Der Brunnen wurde 1921 auf den Platz gebracht und ist ein Werk von Giambattista Cignaroli (1818). 

Auf dem Platz kann man aber noch weitere architektonische Kunstwerke bewundern. Den südlichen Teil nimmt das Bankgebäude ein. Das Gebäude im Neorenaissancestil wurde Anfang des 20. Jh.s nach einem Entwurf von Camillo Arcangeli und Antonio Tagliaferri errichtet, der den Palazzo Negroboni aus dem 16. Jh. architektonisch eingegliederte; die Verzierungen, die zwischen den Jahren 1907 und 1908 von Gaetano Cresseri vorgenommen wurden, stellen Allegorien aus dem Handel und aus der Industrie dar. Im erhöhten Erdgeschoss kann man heute noch Überreste des Fußbodenmosaiks der römischen Thermen bewundern sowie einen Teil der „Cardo“, der römischen Hauptstraße in nord-südlicher Richtung. 

Die West- und Nordseite des Platzes stellen eine Einheit dar und werden von den Ruinen eines tiefen und plumpen mittelalterlichen Laubenganges gekennzeichnet (beachten Sie auch die Säulen, die unterhalb der Straßenebene verlaufen, so als hätte der Platz einmal tiefer gelegen). An der Fassade des Palazzo dei Camerlenghi (Wohnsitz des für die Munition zuständigen Oberaufsehers, der für die Kanonengießerei auf dem Platz verantwortlich war) kann man die erhöhten, eleganten dreibogigen Fenster bewundern, die noch von der Fensterfront zeugen, die die gesamte Hausfassade einnahm. Gegenüber vom Neuen Dom kann man ein in das Gebäudemauerwerk eingemauerte kleine Rundschild mit dem Kopf Johannes des Täufers bewundern – es handelt sich um die letzten Überreste einer Taufkapelle, die hier 615 errichtet und dann 1625 zerstört wurde. 

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10/12/2024, 13:49

Piazza della Vitoria - Der Siegesplatz

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Die "Piazza della Vittoria“ wurde von dem römischen Architekten Marcello Piacentini entworfen und 1932 eröffnet. Vor ihr befand sich an dieser Stelle ein antikes mittelalterliches Stadtviertel, das im Rahmen eines großen städtischen Umstrukturierungsprojekts abgerissen wurde, weil es der neue faschistische Stadtplan so wollte.

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Zerstört wurden so das Handels- und Handwerksviertel der Stadt („Le Pescherie“ genannt), das sich ab dem 15. Jh. etabliert hatte, sowie bedeutende Überreste der Römer und der Langobarden, die hier den Dogenpalast, die Curia Ducis, später „Cordusio“ genannt, errichtet hatten. 

Der Platz wurde dann vom monumentalen Neuklassizismus des Piacentini beeinflusst, der klassische Elemente wie den Bogen, das Giebelfeld und die Anordnung der Säulenbalken miteinander zu vereinen und dabei eine gewisse Schlichtheit und formale Einfachheit beizubehalten wusste. 

An der Nordseite des Platzes steht der mit Travertinstein überzogene Palazzo delle Poste (das Postgebäude), während sich an der Westseite der 60 m hohe Backsteinturm Torrione befindet. In der nordöstlichen Ecke befindet sich der sog. Quadriportico, über dessen Eingang sich die Torre della rivoluzione (der Revolutionsturm) mit der Turmuhr erhebt. Ursprünglich sollte die Piazza della Vittoria als Veranstaltungsort für große Versammlungen dienen; aus diesem Grund wurde hier auch ein Arengario, eine Rednerbühne, aus rotem Tolmezzo-Porphyrstein errichtet, die mit Basrelieffiguren geschmückt wurde (diese Figuren sind ein Werk von Antoni Maraini und stellen Szenen aus der Geschichte Brescias dar). 

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10/12/2024, 13:49

Martinengo Palast

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Der Palazzo Martinengo ist ein Adelspalast und befindet sich an der Kreuzung zwischen der Via Musei, dem alten Decumanus der römischen Stadt und der Piazza del Foro, wo sich im 16. Jh. die Familie Martinengo Cesaresco ansiedelte.

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Die ernsten Fassaden der zwei Hauptkörper des Palastes in Richtung Via Musei und der Piazza del Foro wurden im 16. Jh. im typischen Stil des vorhergehenden Jahrhunderts gebaut, von dem sich noch Reste im Inneren befinden. In den unterirdischen Räumen des Palastes kann der Besucher die vielfältigen Zeugnisse der komplexen Baugeschichte, die dieser Ort zwischen der Eisenzeit und dem Mittelalter erlebte, bemerken. Später entstand hier, als die Stadt bereits komplett umgestaltet war und auf einem anderen Bodenniveau, der Palast aus dem 17. Jh. 

Es gibt in Brescia wenige andere Stellen, an denen man noch so genau und eindrucksvoll die archäologischen Straten und die Geschichte der Stadt sehen kann. Von der Piazza del Foro kann man durch unterirdische Gewölbe des Palastes um fast 3000 Jahre zurückgehen. Besucher werden mit dieser Realität konfrontiert und dazu angespornt, die von der Bruchstückhaftigkeit der Reste verursachten Annäherungsschwierigkeiten zu überwinden. Um den Besuchern die Interpretation der spärlichen antiken Reste zu ermöglichen, sollte man, statt diese horizontal zu betrachten, sie in ihre vertikale Dimension lesen, die genauso faszinierend und in gewisser Hinsicht sogar überraschender sein kann. Man erlebt so ein Gesamtbild der Stadt, strukturierte Reste der Stadt in der Stadt in chronologischer Reihenfolge, wie sie die Zeit übereinander geschichtet hat. 

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10/12/2024, 13:49

Tosio Martinengo Pinakothek

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Ein vollständig renoviertes Kunstmuseum empfängt eine wertvolle und ausgewählte Kunstsammlung in der eleganten Residenz des Palazzo Martinengo da Barco, mit Werken von Raffael, Lorenzo Lotto, Ceruti, Canova und Hayez sowie den brescianischen Renaissance-Malern Savoldo, Romanino und Moretto."

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Die Geschichte der Pinacoteca Tosio Martinengo

Die städtische Kunstgalerie von Brescia entstand im Palazzo Tosio, dank der reichen Sammlungen von Gemälden, Skulpturen, Drucken, Zeichnungen und Kunstobjekten, die Graf Paolo Tosio 1832 der Stadt Brescia schenkte. Als Mann von großer Kultur und Dichter beherbergte Graf Tosio in seinem Palast einen Salon, der von den führenden Kulturfiguren Brescias im frühen 19. Jahrhundert besucht wurde. In seinem am 12. März 1832 verfassten Testament vermachte Tosio seine Sammlungen und seine Bibliothek der Stadt, damit diese zum öffentlichen Nutzen erhalten blieben. Die Tosio-Galerie wurde 1851 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und behielt die ursprüngliche Anordnung der Werke bei, wobei die Ausstellungen dank Spenden und Nachlässen von Privatsammlern ständig zunahmen.

 

Die Fusion der Kunstgalerien

Der kontinuierliche Zustrom von Werken erforderte die Schaffung einer zweiten Kunstgalerie. Im Jahr 1884 hinterließ Francesco Leopardo Martinengo da Barco der Stadt seinen großen Palast, was eine neue Verteilung der über 600 Objekte aus dem Palazzo Tosio ermöglichte. Nach Renovierungsarbeiten durch den Architekten Antonio Tagliaferri wurde 1889 die städtische Kunstgalerie Martinengo eröffnet, die Werke aufnahm, die nicht zum Tosio-Vermächtnis gehörten. Im Jahr 1903 beschloss die Stadtverwaltung, die beiden Kunstgalerien zu einer einzigen zusammenzulegen, die im Palazzo Martinengo da Barco untergebracht wurde. Nach gründlicher Neuordnung wurde die Pinacoteca Tosio Martinengo am 27. September 1914 endgültig eingeweiht.

 

Die Tosio-Sammlung: von Raffael bis Canova

Die Tosio-Sammlung, bekannt für ihre Meisterwerke der alten Malerei, umfasst auch Werke von renommierten zeitgenössischen Künstlern des Neoklassizismus wie Andrea Appiani, Antonio Canova, Berthel Thorvaldsen, Pelagio Palagi und Luigi Basiletti. Unter den alten Gemälden stechen drei Werke hervor, die Raffael zugeschrieben werden: der "Erlöser," die "Madonna der Nelken" (zugeschrieben der Werkstatt des Meisters) und ein "Porträt eines jungen Mannes," das als einer der Engel aus dem heute verlorenen Altarbild von St. Nikolaus von Tolentino identifiziert wurde.

 

Die Brescianische Schule des 16. Jahrhunderts

In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erlebte Brescia mit Künstlern wie Vincenzo Foppa, Savoldo, Romanino und Moretto einen hohen künstlerischen Moment. Diese Künstler entwickelten eine innovative realistische Sprache, wobei Foppa der Pionier war. Savoldos Werke zeichnen sich durch strenge Figuren aus, die in feste Gewänder gehüllt sind und Lichteffekte aufweisen, während Romanino kostbare Farbgebungen mit einer modernen und theatralischen Sprache abwechselt. Moretto schließlich verbindet Raphaels Klassizismus mit einer häuslichen und konkreten Dimension.

 

Giacomo Ceruti: Ein Maler des 18. Jahrhunderts

Giacomo Ceruti, bekannt als der Pitocchetto, ist berühmt für seine realistischen Darstellungen von Alltagsszenen. Seine Werke, wie die "Wäscherin," zeichnen sich durch die Suche nach Wahrheit und eine würdevolle Darstellung der Figuren aus, wobei er eine erdige Palette und einen armen und realistischen Stil verwendet.

 

Die Venezianischen Gläser der Brozzoni-Sammlung

Im Jahr 1863 schenkte der Sammler Camillo Brozzoni der Stadt Brescia eine Kunstsammlung, die einen außergewöhnlichen Kern venezianischer Gläser umfasste. Diese Sammlung, die in Raum 13 der Galerie ausgestellt ist, dokumentiert eine Vielzahl von Techniken und Typen der Murano-Glasproduktion vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Zu den ausgestellten Stücken gehören Lattimo, geblasenes Glas mit raffinierten Filigranmotiven, Chalzedon-Glas und barocke Gläser, die mit einer Diamantspitze graviert sind.

 

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10/12/2024, 13:49

Santa Giulia - Stadtmuseum

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Der „Complesso monastico“ von San Salvatore, der später (915) Santa Giulia genannt wurde, wurde im Jahre 753 n. Chr. auf Wunsch des langobardischen Königs Desiderio und seiner Frau Ansa gegründet. Er wurde auf einem in archäologischer Hinsicht sehr reichen Gebiet errichtet (unter der Basilika von S. Salvatore und dem Gemüsegarten von Santa Giulia wurden Überreste von römischen „Domus“ gefunden).

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Durch zahlreiche Aus- und Umbauten in den verschiedenen Jahrhunderten entstand so ein Komplex mit drei Kreuzgängen, wie man ihn auch heute noch bewundern kann. Besonders prägend waren hierbei die Arbeiten, die in der Kommunalzeit (12. Jh.: Umbauten der Kreuzgänge, Erweiterung der Krypta von S. Salvatore, Bau der Kirche von Santa Maria in Solario) und gegen Ende des 15. Jh.s durchgeführt wurden: radikaler Umbau der Kreuzgänge, denen der nördliche Kreuzgang mit dem Schlafsaal angeschlossen wurde; Erhöhung des Nonnenchorstuhls und Änderung der Fassade der Kirche von S. Salvatore, die ihrerseits völlig zerstört wurde und durch den Bau der neuen Kirche von Santa Giulia, der 1499 beendet wurde, vollständig neu entworfen wurde. 

Das Benediktinerkloster für Frauen, in das sich einst die von Karl dem Großen zurückgewiesene Tochter des Königs Desiderio, die von Manzoni literarisch verewigte Ermengarda, bis zu ihrem Tod zurückgezogen hatte, erlebte blühende Zeiten: Es wurde zu einem der bedeutendsten Klöster Norditaliens mit reichen Besitztümern, die auch aus den Hinterlassenschaften der Nonnen (oft Töchter aus aristokratischem Hause) stammten. Im Jahre 1798 wurde das Kloster aufgrund der revolutionären Gesetze der Jakobiner geschlossen, später als Kaserne benutzt und seiner Güter beraubt. Der fortschreitende Zerfall konnte teilweise aufgehalten werden, als 1882 das Museum des Christlichen Zeitalters in den drei religiösen Gebäuden eingerichtet wurde. Aber erst 1966, als der gesamte Bereich von der Stadtverwaltung übernommen wurde, konnte man mit der Durchführung von „architektonischen Rettungsmaßnahmen“ beginnen, die zur „Wiedergeburt“ des Klosterkomplexes und zur Entstehung des Stadtmuseums („Museo della Città“) geführt haben. 

Die Besichtigung des Museums beginnt in den Katakomben des Klosters, die einst als Keller- und Lagerräume dienten; hier lernt man die Geschichte des Volkes im Brescianer Gebiet von seinen ersten Ansiedlungen in der Bronzezeit bis zur Romanisierung kennen. Die ältesten Fundstücke, die aus den südlichen Teilen der Stadt stammen, gehen bis auf das dritte Jahrtausend v. Chr. zurück und zeugen von der Zeit, in der der Mensch anfing, die landwirtschaftliche und handwerkliche Produktion zu beherrschen. 

Das Römische Zeitalter wird sowohl in seinen öffentlichen als auch privaten Aspekten dargestellt. Zur Zeit von Vespasiano verfügte Brescia über ein monumentales Zentrum, in dem das Capitolium, die Basilika und das Theater um das Forum herum angesiedelt waren. Modelle, Informatikstationen und monumentale archäologische Fundstücke erlauben es uns heute, die Gebäude zu rekonstruieren, die die Bronzegegenstände enthielten, die am 20. Juli 1826 in dem Zwischenraum zwischen der Rückseite des Tempio Capitolino und des Cidneo-Hügels entdeckt worden waren. Mit großer Wahrscheinlichkeit stammen sie alle aus dem Capitolino-Tempel selbst: Der berühmteste Bronzegegenstand ist die sog. „Vittoria alata“, (Die beflügelte Viktoria); wahrscheinlich sollte er erst die Venus darstellen und wurde dann im Zeitalter des Vespasiano umgearbeitet, als er imperiale Weihegabe wurde. Wertvoll sind zudem die vergoldeten Abbilder der römischen Kaiser in Bronze. 

Neben den öffentlichen Denkmälern kann man die privaten Domus bewundern sowie ihre Ausstattungen mit Freskomalereien, Mosaiken (vor allem die aus der reichen Residenz von San Rocchino) und Geräte aus dem alltäglichen Leben. Einzigartig sind die Überreste des Hauses, das im Gemüsegarten entdeckt worden ist; diese Überreste werden zur Zeit restauriert und sollen dann im Museums ausgestellt werden. 

Der Einfall von Völkern germanischen Ursprungs (Goten, Langobarden, Karolinger) in das Brescianer Gebiet kennzeichnet den Übergang von der spätantiken zur hochmittelalterlichen Kunst. Das Stadtbild veränderte sich drastisch: Die monumentalen römischen Gebäude standen leer, neue bescheidene Holz- und Lehmhäuser wurden gebaut und ganze Stadtteile nun für die Landwirtschaft genutzt. In dieser Zeit wurde auch das Kloster von San Salvatore gegründet, das in kurzer Zeit eine bedeutende religiöse, politische und wirtschaftliche Rolle einnahm und so die schrittweise Wiederaufnahme eines zivilen Lebensstils widerspiegelte. 

Von der Zeit des Mittelalters zeugen Fundstücke aus der Kommunalzeit (vor allem jene, die aus heute nicht mehr bestehenden Gebäuden stammen). Interessant sind besonders die Freskomalereien aus dem Broletto, der marmorne San Faustino zu Pferd von der Porta Pile und die Brunnenstatue von Berardo Maggi aus dem Kloster von San Barnaba. 

Die Besichtigung führt dann in die Kirche von San Salvatore und in den antiken Speisesaal (15. Jh.): ein großer Raum, der von gewaltigen Säulen in zwei Kirchenschiffe eingeteilt wird. Hier kann man die von Stadtmonumenten stammenden Fundstücke bewundern, die die Zeitspanne von der Spätgotik bis zur Renaissance widerspiegeln. 

Auf den Grundmauern der ersten Kirche aus dem 8. Jh. wurde im 9. Jh. eine zweite, 40 m lange Kirche mit drei Kirchenschiffen (voneinander durch Säulen mit wertvollen Kapitellen getrennt) gebaut. In der zweiten Hälfte des 15. Jh.s wurde die Fassade der Basilika durch den Bau des neuen Nonnenchors (das heutige Presbyterium der Kirche Santa Giulia) zerstört. Aus dem 9. Jh. stammen die Überreste der Freskomalereien im Mittel- und Nordschiff sowie die Stuckwerke. Das Fundament des Glockenturms nimmt einen Teil des kleinen rechten Schiffes ein. Der Turm, dessen unterer Teil von Romanino (16. Jh.) verziert wurde, wurde zwischen dem 13. und 14. Jh. errichtet. Die oberen Kapellen (Nordseite) wurden im 14. Jh. geöffnet und weisen Verzierungen auf, unter denen vor allem in der zweiten Kapelle die Freskomalereien aus der lombardischen Schule (letztes Viertel des 14. Jh.s) und in der ersten Kapelle ein Freskenzyklus aus dem 16. Jh. ins Auge stechen. Der apsidiale Bereich der Krypta gehört zur ersten Kirche und zeichnet sich durch Überreste von Freskomalereien aus dem 8. und 9. Jh. Aus; im 13. Jh. wurde er durch Säulen mit bildlichen Kapitellen aus der Schule Antelamis erweitert. 

Der Museumsrundgang hat seine Fortsetzung im oberen Stockwerk, in dem sich die zwei Abschnitte befinden, die dem Kunstgewerbe gewidmet sind (die Ausstellungsstücke wurden in Wohnmodelle und Liebhaberstücke eingeteilt). Eindrucksvoll ist auch die Wiederzusammenfügung des herrlichen Freskenzyklus, der von dem jungen Moretto für den Wohnsitz des Bischofs Mattia Ugoni angefertigt wurde. 

Den Höhepunkt des nächsten Museumsabschnittes bildet das Gebäude Santa Maria in Solario, eine kleinen Gedächtniskapelle aus dem 12. Jh., die als Oratorium des Klosters genutzt wurde. Auf der Kapelle, die einen quadratischen Grundriss hat, thront ein achteckiger „Tiburio“ mit geschlossenem Laubengang. Die beiden Ebenen der Kapelle werden durch eine in die Wand gehauene Steintreppe miteinander verbunden. Auf der unteren Ebene befindet sich in der Mitte der Kapelle ein römischer Altar, der dem Sonnengott geweiht ist und der die Hauptsäule des Raumes trägt. Die obere Ebene (durch eine Kuppel abgedeckt) zeichnet sich durch Freskomalereien aus, die zum größten Teil von Floriano Ferramola (16. Jh.) stammen. Hier befindet sich auch der berühmte Schatz von Santa Giulia, der aus einer „Lipsanoteca“ (einem Schrein aus Elfenbein für Reliquien, der mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament bemalt ist) und dem großen hölzernen Kreuz des Königs Desiderio (einem Goldschmiedekunstwerk aus dem 9. Jh., das mit zahlreichen Edelsteinen, seltenen Kameen und Glasmalereien – darunter das berühmte dreifache Bildnis aus dem 4. Jh. – verziert wurde) besteht. 

Das benediktinische Nonnenkloster San-Salvatore-Santa-Giulia ist seit dem 25. Juni 2011 in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen. 

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10/12/2024, 13:49

Nationales Museum für Fotografie

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Das Nationale Museum für Fotografie Cinefotoclub (gegründet 1953) umfasst zahlreiche Schätze antiquarischer fotografischer und kinematografischer Sammelobjekte: Anhand von 8.000 Schaustücken werden die Geschichte der Fotografie von 1826 bis zum digitalen Zeitalter sowie die Geschichte des Amateur-und Profikinos erzählt. 

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Das Archiv beherbergt über 60.000 Fotografien, von Glasplatten über Negative, Papierbilder, Diapositive bis zu digitalen Datenträgern. Von groβer Bedeutung ist die Ausstellung früher Verfahrenstechniken der Unikatfotografie: Daguerreotypie, Ambrotypie und Ferrotypie. 

Die Fachbibliothek enthält mehr als 8.000 Bände zu Fotografie und Kino. Das Museum zeigt Sonderaustellungen nationaler und internationaler Künstler, organisiert Fotografiewettbewerbe, Fotografiekurse und Veranstaltungen zu Fotografie- und Kinogeschichte. 

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10/12/2024, 13:49

'Luigi Marzoli' Waffenmuseum

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Der im 14. Jahrhundert von den Visconti-Herzögen gebaute Gebäudekomplex zeugt von dem großen Verteidigungssystem auf dem Cidneo Hügel. Es geht um eine der ältesten Zonen der Burg und hier befindet sich das Waffenmuseum, das im Jahr 1988 nach Carlo Scarpas Entwurf eingeweiht wurde. Dieses Museum enthält eine der reichsten europäischen Sammlungen von antiken Rüstungen und Waffen.

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Blanke Waffen, Feuerwaffen und Rüstungen erzählen auf einer Seite von der langen Tradition der Waffenherstellung in Brescia und auf der anderen Seite rekonstruieren sie durch die hier ausgestellten 580 Stücke (ein Teil der 1090 Gesamtstücke aus dem Nachlaß des Unternehmers Luigi Marzoli) die kriegerische und auch künstlerische Geschichte, die in diesen Waffensammlungen aus den Gebieten von Mailand und Brescia in den 15. – 18. Jahrhunderten enthalten sind. Der Hauptausstellung kommen auch weitere 300 Stücke (vor allem Feuerwaffen aus dem 19. Jahrhundert) hinzu, die den städtischen Sammlungen gehören. 

In den zehn Ausstellungssälen des Museums sieht man die Geschichte dieses Gewerbes, das sich dem Kunsthandwerk nähert. Man fängt mit den Rüstungen aus dem 15. Jahrhundert an, Helme und Harnische aus der Ritterzeit, wichtige Bestandteile der Kriegsführung. Unter den bedeutendsten und außergewöhnlichsten Stücken sind ein großer venezianischer Helm, der mit einem Hundemaul-Visier gestaltet ist, und ein Schwert aus dem 13. Jahrhundert, das das älteste Ausstellungsstück ist. 

Viele sind auch die Waffen aus dem 16. Jahrhundert, als sich die Angriffstaktik ändert und die Bewegungen während eines Kampfes lebendiger wurden, so dass man immer bequemere und leichtere Waffen brauchte, wie z.B. die prächtige Maximilian-Ausrüstung mit ihrer glänzenden Oberfläche. In den Sälen des Museums spürt man auch die neue Entwicklung der Waffen und Ausrüstungen als gesellschaftliche Anerkennung in den öffentlichen Paraden und als Anlass zur Schaustellung und Bewunderung. Davon zeugt, in dem sogenannten Elch-Saal, die eindrucksvolle Rekonstruktion der zwei Begleitungstruppen, die aus mit Hellebarden und Sensenspießen bewaffneten Fußsoldaten und Reitern bestehen. 

Die Vorliebe für das Schöne geht zusammen mit dem Handwerk, aber manchmal gewinnt sie die Oberhand über die technischen Bedürfnisse, wie z.B. die zwei kleinen Schutzschilder, die man im Saal der Paraderüstungen bewundern kann. Es handelt sich um wirkliche Meisterwerke: die vergoldeten Schutzschilder (eine ist aus dem Jahr 1563) mit Szenen aus Bacchus’ Triumph. Die Entdeckungsreise in die Geheimnisse der verschiedenen Waffensorten erstreckt sich auf die evokatorische Geschichte des Schwertes: von seinen Anfängen als Schlag- und Schnittwaffe, zu seiner Entwicklung als dünnes Fechtinstrument, sowie die von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum 18. Jahrhundert ausgestellten Gegenstände beweisen. Diese waren sehr zweckmäßig und schützten immer besser die Hand der Soldaten. In der großen Feuerwaffenabteilung findet man zahlreiche Hellebarden, Geschütze, Wasserfahrzeuge und Steinschleudern, die von den berühmtesten Waffenschmieden, wie die Familien Cominazzo, Chinelli, Dafino und Acquisti, hergestellt wurden. Die in Brescia oder im Ausland hergestellten, im Museum ausgestellten Kampfmittel sind sehr originell sowohl wegen ihrer für die Schießpulver entwickelten Zündungsmechanismen, als auch für ihre Verzierungen. Sie stellen eine ungewöhnliche jahrhundertelange handwerkliche Ingenieurarbeit dar. 

Den Liebhabern der antiken Architektur und Kunst bietet die Waffenmuseumbesichtigung auch die Möglichkeit, interessante Reste von Fresken, die auf die Zeit des Erzbischofs Giovanni Visconti zurückgehen, zu bewundern. Diese Fresken dekorieren die Säle der Festung und zeugen von der Verteidigungsstärke der Burg im 14. Jahrhundert. Zum stimmungsvollen Zusammenhang tragen auch die Überresten eines darunterliegenden römischen Tempels aus dem 1. Jh. n. Chr. bei, dessen Grundmauerteilen und der Freitreppe im Inneren des Gebäudekomplexes noch sichtbar sind. Es ist der einzige Erbe einer Tempelgruppe, die auf dem Cidneo Hügel stand, eine eindrucksvolle Akropolis während der Römerzeit. 

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10/12/2024, 13:49

1000 passi per Brescia 2024

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Corsa e solidarietà aspettando la Mille Miglia

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21 maggio 2024

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1000 passi per Brescia 2024
1000 passi per Brescia 2024

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Mercoledì 29 maggio alle 18 in Piazza Vittoria torna con la decima edizione "1000 passi per Brescia", corsa-camminata non competitiva organizzata da CorrixBrescia.

L'iniziativa ha lo scopo di raccogliere fondi da destinare in beneficenza al Centro Aiuti Per L'Etiopia ODV ETS, e in particolare per la realizzazione di nuove unità abitative a sostituzione dei "tukul", case tipiche realizzate con fango, legno, tetto in paglia e pavimento in terra battuta che presentano gravi cedimenti e infiltrazioni. I destinatari dei fondi raccolti saranno le famiglie dei Gumuz, etnia tra le più povere dell'Etiopia.

Due sono i percorsi in programma: il primo di 10 km con salita al Castello e uno di 5 km, completamente pianeggiante dedicato a chi preferisce camminare, adatto alle famiglie e ai diversamente abili in carrozzina. I bambini di tutte le età si sfideranno in completa sicurezza nella una corsa "Baby Run", nella quale saranno tutti vincitori, ricevendo in ricordo la medaglia 1000 Passi Per Brescia.

Alle 18 al village allestito in Piazza Vittoria verranno accolti i partecipanti che potranno registrarsi e ritirare la T-shirt dell'edizione di quest'anno. La partenza della Baby Run è prevista alle 19.30, mentre la 5 chilometri e la 10 chilometri partiranno alle 19.45.

Al termine della corsa verrà offerto a tutti gli iscritti ristoro per poter trascorrere anche la serata in compagnia.

Le iscrizioni sono aperte fino al 28 maggio nei punti di iscrizione: "Sportland" in Viale Sant'Eufemia 108 e "Sportland" del centro commerciale "Elnòs Shopping", Roncadelle.

Ultimo aggiornamento

23/05/2024, 17:30